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FX.co ★ US-Marktnachrichten-Überblick für den 26. März 2026

US-Marktnachrichten-Überblick für den 26. März 2026

Anleger bleiben angesichts des anhaltenden Konflikts mit Iran vorsichtig

US-Marktnachrichten-Überblick für den 26. März 2026

Für Champagner ist es noch zu früh: Selbst mit ermutigenden Signalen aus dem Nahen Osten haben die Gespräche den Konflikt nicht gestoppt. Iranische Raketen haben Tel Aviv getroffen, Saudi-Arabien erörtert eine Beteiligung an der US–Israel-Koalition, und Washington bereitet die Verlegung von rund 3.000 Soldaten in die Region vor. Unter diesen Bedingungen bleibt die Möglichkeit einer Bodenoffensive bestehen, und der S&P 500, der nach einem jüngsten Anstieg in der Erwartung einer „schnellen Einigung“ zugelegt hatte, musste sein Tempo erneut drosseln.

Einer der wichtigsten Treiber der zweistelligen Rallye im vergangenen Jahr waren Privatanleger. Sie haben Rücksetzer aktiv zum Einstieg genutzt und so die breiten Marktgewinne gestützt. Doch die Geopolitik hat die Stimmung verändert. Laut Vanda Research waren Privatanleger Ende März erstmals seit 2023 per Saldo Verkäufer. Zudem verzeichnet JPMorgan einen deutlichen Rückgang der Retail-Zuflüsse. Kommt es jedoch zu einer Deeskalation, könnte sich dieses Muster wiederholen. Vorerst bleiben Anleger trotz der Rallye im S&P 500 vorsichtig. Weitere Details finden Sie unter folgendem Link.

Aktienindizes schließen mit moderaten Gewinnen, doch die Futures tendieren heute schwächer

US-Marktnachrichten-Überblick für den 26. März 2026

Gestern schlossen die Aktienindizes mit kleinen Gewinnen: der S&P 500 legte um 0,54% zu, der Nasdaq 100 gewann 0,77% und der Dow Jones stieg um 0,66%. Heute hat sich das Bild jedoch gewandelt: Index-Futures gaben nach, während die Ölpreise zulegten. Die Märkte bleiben angesichts der geopolitischen Spannungen im Nahen Osten und widersprüchlicher Signale der Vereinigten Staaten und des Iran zu Waffenstillstandsverhandlungen unsicher – Anleger agieren vorsichtig und reduzieren ihr Risikoengagement.

In Asien gaben die Indizes um rund 1% nach, da höhere Energiepreise die Inflation anheizen und das Wachstum bremsen könnten. Brent verteuerte sich um etwa 2% auf 104,30 US-Dollar je Barrel, und die Rendite der 10‑jährigen US‑Staatsanleihe stieg auf 4,36% (plus 3 Basispunkte). Vor diesem Hintergrund fiel Gold um 1,1% auf 4.450 US-Dollar je Unze, Silber gab um 2% auf 70 US-Dollar nach, und Bitcoin rutschte unter 70.000 US-Dollar. Weitere Einzelheiten finden Sie unter diesem Link.

Iran lehnt US‑Plan ab und stellt eigene Bedingungen für Waffenstillstand

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Der Aktienmarkt ist noch nicht bereit für eine ausgeprägte Korrektur, auch wenn die Schlagzeilen aus dem Nahen Osten weiterhin beunruhigend sind: Iran hat den US-Plan abgelehnt und eigene Bedingungen für ein Ende des Konflikts formuliert, darunter die Anerkennung der Kontrolle über die Straße von Hormus, Sicherheitsgarantien und Entschädigungen für Schäden. Das Weiße Haus hat mit einer Eskalation gedroht, falls keine Gespräche beginnen, dennoch verzögert sich eine Korrektur des S&P 500.

Insgesamt bleibt die Geopolitik ein Faktor für kurzfristige Volatilität, aber die Unternehmensgewinne spielen über längere Zeiträume hinweg weiterhin die Hauptrolle. Morgan Stanley erwartet, dass die Gewinne in den nächsten 12 Monaten um rund 20 % steigen werden, und der S&P 500-Gewinnkonsens für Januar bis März hat sich trotz der Risiken erhöht. Der Markt wird zudem durch die Politik des Weißen Hauses und durch das Vertrauen gestützt, dass Privatanleger bei Kursrückgängen weiter zukaufen, und eine mögliche Entspannung im Nahen Osten könnte den Index zusätzlich beflügeln. Weitere Einzelheiten finden Sie unter folgendem Link.

*Die zur Verfügung gestellte Marktanalyse dient zu den Informationszwecken und sollte als Anforderung zur Eröffnung einer Transaktion nicht ausgelegt werden
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